Liegt Belek an der Nordsee?

 

Mann oh Mann, da fliegen Claudia und ich extra in die Türkei, um den Saisonabschluss schön in der Sonne zu verbringen und was ist? Einen Tag nach unserer Ankunft gibt es einen Wetterumbruch und es soll erst einmal schön viel Regen und auch Gewitter bei 10 Grad kühleren Temperaturen geben!

Am Dienstag sind wir bei 30 Grad angekommen. Schön warm und sonnig, herrlich. Das Hotel ist richtig gut und wir haben natürlich all inclusive gebucht, weil wir uns ja auch die Wampe so richtig voll hauen wollen vor dem Wettkampf. Na klar, das war ein Scherz!

Doch schon am nächsten Tag war es dann wirklich soweit. Morgens war ich im Meer schwimmen und wir sahen die Sonne aufgehen. Danach direkt ab auf´s Bike, damit ich evtl. noch trocken Rad fahren konnte. Doch nach 15 km war das Vorderrad platt. Auch nach dem Wechsel gab der neue Schlauch sofort freundlicherweise auch seine Luft wieder ab! Claudia war schon parat, um mich mit dem Taxi abzuholen, doch ich entschied mich um und machte eine recht abenteuerliche Rückfahrt. Sie bestand aus jeweils einem km Rad fahren und anschließendem Vorderrad aufpumpen und dies bis ich zu Hause und entsprechend genervt war. Na ja, wenigstens das Wetter hat sich gehalten! Also erneut Schlauch wechseln und wieder ab auf´s Bike. Doch daraus wurde nichts. Wir waren nämlich so clever und haben gar keine Ersatzschläuche mitgenommen. Wofür auch? Die Türkei ist ja für seine „perfekten“ Straßen bekannt!?!

Also gut, Rad war nichts. Also Laufschuhe an und Frust weglaufen. Ich wollte 1 1/2 Stunden laufen, doch kurz bevor ich an meinem selbsternannten Wendepunkt war, fing es an zu tröpfeln. Ok, Regen war ja angesagt, also schnell zurück zum Hotel. Doch noch lagen ja 45 Minuten vor mir. So durfte ich dann live miterleben, was so ein türkisches Gewitter zu bieten hat. Und dieses Gewitter hatte es voll drauf! Zunächst wurde der Regen immer heftiger, bevor der erste Donner und die ersten Blitze kamen. Dann wurde es spürbar kälter und die ersten kleinen Hagelkörner kamen. Die letzten 20 Minuten meines Laufs drehte das Gewitter dann voll auf. Es kam Starkregen und Hagelkörner so groß wie Hühnereier und ich wurde vollends verprügelt. Wie ein begossener und zusammengeschlagener, frustrierter Hund kam ich im Hotel an. Was für ein Tag!

 

Der 3. Tag fing zumindest auch trocken an. Dieses Mal ging ich ohne Neo schwimmen, denn am Vortag war es schon ziemlich warm in der schönen Gummihaut. Zumindest morgens ist das Meer an diesen beiden Tagen sehr ruhig gewesen und es war sehr angenehm zu schwimmen. Da es ja am Vortag mit dem Radeln nicht so geklappt hatte, startete ich heute den zweiten Versuch. Unmittelbar nachdem ich losgefahren bin, setzte leichter Regen ein und ich fuhr zurück zum Hotel. Doch danach war es schnell wieder trocken und ich machte mich mit meinem Bekannten Steffen erneut auf den Weg. Die Wettkampfstrecke konnten wir nicht wie geplant abfahren, weil einfach ein Teil einer Straße komplett fehlt und der Veranstalter sagte uns auch, dass am Sonntag wohl deshalb eine abgeänderte Strecke gefahren werden muss. Ich hoffe nur, dass sie auch wirklich eine Alternativstrecke parat haben. So sind wir zum Highway und haben dort den Großteil der heutigen Kilometer zurückgelegt und wir konnten so wirklich 90 km trocken fahren. Kaum zu Hause angelangt, fing es dann auch wieder an zu regnen. Glück gehabt!

Auch für die nächsten Tage ist immer wieder Regen bei ca. 20 Grad angesagt. Mal abwarten wie es wird. Ich werde berichten. Von dem geplanten Sonnenurlaub ist auf jeden Fall bislang nichts zu merken. Leider!

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