Es wird besser!

 

Der Freitag war einfach nur ein gebrauchter Tag. Von Urlaub nichts zu merken. Es fing schon damit an, dass es stundenlang heftig geregnet hat, laut Wettervorhersage sollen es um die 100 Liter/m² gewesen sein. Dann wurde es zum Mittag hin trocken und ich konnte wenigstens eine Stunde trocken laufen und mich beim Ironman 70.3 registrieren lassen. Der angekündigte Shuttle-Bus-Service fand zwar statt, aber die Zeiten sind wohl eher geraten, denn zu den genannten Zeiten kamen die Busse natürlich nicht. Anschließend wollte ich die Schwimmstrecke abschwimmen, da ja ab Freitag die Bojen gesetzt sein sollten, was sie dann natürlich nicht waren. Bei den Sturmböen von 70 km/h wäre ein Schwimmen aber sowieso nicht möglich gewesen. Anschließend hat es wieder einfach nur geregnet. Gefühlt war es wie ein verschenkter Urlaubstag. Für mich schon sehr ärgerlich, für Claudia ist es einfach nur absoluter Mist!

In den Unterlagen des Ironman steht jetzt drin, dass die Radstrecke geändert werden musste und auch die Schwimmzeiten wurden geändert. Es soll einen „rolling start“ geben, wo alle Athleten nacheinander ins Wasser laufen, wohl weil es wieder Gewitter geben soll und sie vorher alle lebend aus dem Wasser haben wollen! 

 

Am Samstag, der Tag vor dem Wettkampf, sollte eigentlich Vorfreude und Anspannung aufkommen. Doch irgendwie ist der Wurm drin. Das Wetter hat doch ganz schön auf die Laune übergegriffen. Eigentlich wollte ich gar nicht zum Briefing, weil es seit gestern durchgehend gegossen hat. Doch zu unserer Freude klarte der Himmel am späten Vormittag auf und es wurde sogar etwas sonniger. Natürlich kam der Shuttle Bus auch heute nicht wie geplant, aber dies war uns im Vorfeld ja schon klar!

 

Das Briefing wurde sehr gut durchgezogen. Der Sprecher hatte alles drin, was gesagt werden musste und hat es auch zeitlich straff durchgezogen, sehr gut!

 

Dieser Wettkampf hat 2 Wechselzonen und die zweite ist direkt an der Gloria Sports Arena, wo auch das Briefing war. Somit haben wir noch den „roten Sack“ an den entsprechenden Ständer gehangen und sind per relativ pünktlichem Shuttle Bus zur Wechselzone 1 gefahren.

 
Na, welches ist meins?
Na, welches ist meins?

Um 13 Uhr sollte dort das Einchecken beginnen, aber als wir um 13:15 Uhr ankamen, war noch nicht ein Offizieller dort. Wir sind erst einmal gemütlich zum Hotel und haben die immer mehr aufkommende Sonne genossen. Später war es dann beim Einchecken absolut entspannt und die sonst so sorgfältigen Sicherheitsmaßnahmen fanden erst gar nicht statt.

 

Auch von der im Briefing angesprochenen Videoüberwachung keine Spur. Nun ja, zumindest ist die Wechselzone eingezäunt und so gibt es wenigstens morgen eine schöne Überraschung, ob noch alle Räder da sind. Wobei hier natürlich so tolle Räder dabei sind, dass man meins mit Sicherheit wird stehen lassen.

 

Das Wetter blieb bei 25 Grad eigentlich ganz gut und die Sonne war häufig zu sehen. So konnten wir es uns bis zum Tagesende zunächst am Strand und später am Pool gut gehen lassen. Und ehrlich gesagt, seit dem Einchecken ist bei mir auch eine Vorfreude auf den Wettkampf da. Hoffentlich hält sich das Wetter!

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