Das war Australien

Rex Lookout zwischen Cairns und Port Douglas

Rex Lookout zwischen Cairns und Port Douglas

Und zack, ist auch dieser Urlaub schon wieder zu Ende. „Wie war Australien?“ werden wir nun natürlich oft gefragt. Anders, würde ich sagen. Dies fing schon beim Links fahren auf der Straße an. Claudia und ich haben uns bis zum Ende nicht richtig dran gewöhnen können.

Brisbane, Story Bridge
Brisbane, Story Bridge

Unsere Reise mit dem Leihwagen ging von Brisbane nach Cairns. Oft waren wir überrascht, wie voll die Straßen waren. Und dies war nicht nur in den größeren Städten der Fall. Viel haben wir im Vorfeld von den ganzen giftigen und gefährlichen Tieren gelesen. Nur gesehen haben wir davon nichts. Selbst Kängurus mussten wir suchen, um sie überhaupt in freier Wildbahn sehen zu können.

Mooloolaba, Kängurus auf dem Campus der Sunshine Coast University
Mooloolaba, Kängurus auf dem Campus der Sunshine Coast University

Die meisten Tieren habe ich totgefahren im Straßengraben liegen sehen. Leider!

Dies hörte sich bislang alles sehr negativ an, doch so war es natürlich nicht. Es war sehr schön Down Under und die Tour hat auch Spaß gemacht. Doch wie schon in Kalifornien war unser Programm viel zu stramm. Wir hatten an den einzelnen Stationen einfach zu wenig Zeit. Dazu kam, dass ich mich noch für die WM auf Hawaii vorbereiten musste und das Training viel Zeit des Urlaubs gestohlen hat. Durch die kurzen Tage (war da ja noch Winter) blieb einfach zu wenig Zeit.

Cairns, Skyrail rainforest
Cairns, Skyrail rainforest

Somit bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als noch einmal nach Australien zu fliegen. 🙂

Sehr schön war das Whale watching in Hervey Bay, die Schnorcheltour zum Great Barrier Reef und auch das Fahren mit der Skyrail und Scenic Railway in Cairns.

Townsville, Blick vom Castle Hill
Townsville, Blick vom Castle Hill

Wunderbar war auch unsere Gastgeberin Elizabeth in Burnett Heads. Viel zu kurz war unser Aufenthalt in Townsville, wo wir viel mehr zu sehen bekamen, als wir erwartet hatten.

1770, einziges Dorf der Welt, dessen Name nur aus Ziffern besteht
1770, einziges Dorf der Welt, dessen Name nur aus Ziffern besteht

Außer den gestressten Autofahrern waren die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Das Wetter war zwar nicht so schön wie in Deutschland, aber wir waren ja auch zur dortigen Winterzeit dort und haben deshalb „nur“ Temperaturen zwischen 20 und 29 Grad gehabt. Vor allem hat  die Sunshine Coast ihrem Namen nicht gerade alle Ehre gemacht. Aber zumindest zum Reisen war das durchwachsene Wetter sehr angenehm.

Wir haben wundervolle Strände und traumhafte Landschaften gesehen. Aufgrund der Tatsache, dass wir ja meist für einen Triathlon in die Länder reisen, ist die Zeit für einen Urlaub meist nicht optimal. So kann man z. B. in Burnett Heads von November bis März sehen wie die  Wasserschildkröten an den Strand kommen, um ihre Eier zu legen.

Es gibt für uns noch viele Länder zu bereisen. Es wäre auf jeden Fall schön, wenn wir noch einmal nach Australien reisen würden. Mal schauen, was wir in den nächsten Jahren noch so zu sehen bekommen.

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