Das war Hawaii!

Lange haben Claudia und ich uns auf diesen Urlaub gefreut. Ich glaube, die Vorfreude auf einen Urlaub war bei uns zuvor noch nie so groß. Und jetzt (heute)? – ist er vorbei…

Es war ein Urlaub mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen, aber auch mit so vielen Pannen wie noch nie! Da insbesondere die An- und Abreise richtig mies gelaufen sind, bleibt ein negativer Schatten über diesen Urlaub. Der zumindest derzeit noch so groß ist, dass ich zweifel, ob ich nochmals eine Reise mit so langen An- und Abreisezeiten machen werde.

Sportlich habe ich ja schon berichtet und mittlerweile bin ich mit den 10:02 Std. doch sehr zufrieden. Leider ist die meiste Zeit auf Big Island dem Wettkapf und seiner Vorbereitung zum Opfer gefallen, aber dennoch haben wir ein paar tolle Orte gesehen, wie z.B den Waipio Lookout.

Auf Molokai war ich das erste Mal und ich habe von den Erfahrungen meiner Frau aus dem Jahr 2014 profitiert. Die Tour mit dem Hiking Trail nach Kalaüpapa und der dortigen Tour durch die Leprastation mit Rick war ein wirkliches Highlight in unserem Leben. Die Ruhe und auch die Schönheit der Insel Molokai ist beeindruckend. Und die Ruhe und Ausgeglichenheit der Molokainer ist ansteckend und hat selbst auf mich Hektiker ausgestrahlt.

Danach der krasse Unterschied mit dem Flug nach Oahu und dann wohnen wir auch noch mitten in der Millionenstadt Honolulu, unweit vom Waikiki Beach! Nach Molokai ein absoluter Kulturschock. Die Insel ist an vielen Stellen vollkommen überlaufen. Nicht nur in Honolulu selber, sondern auch an sehr vielen bekannten Hotspots der Insel, wie Diamond Head oder dem Blowing Hole an der Ostküste. Dagegen ist die Westküste touristisch immer noch vernachlässigt und an der Northshore tummeln sich zum Großteil insbesondere Surfer, Bodyglider etc.. Mein Freund Jim Irvine hat mir einen noch absolut unbekannten Schnorchelpunkt zum Sehen von Schildkröten gezeigt, der wirklich absolut einzigartig ist. Er sagte noch zuvor, dass es soviele Schildkröten seien, dass ich sie nicht zählen könne. Als ich dann ins Wasser ging, traute ich meinen Augen nicht. Unmittelbar vor mir waren sie und zwar 5 übereinander und so ging es weiter. Überall schwammen sie umher. Es war einfach phänomenal. Am letzten Tag haben wir uns dann noch ein Schwimmen im offenen Meer mitten unter Haien gegönnt und das ohne Käfig und Boden etc.. Es waren zu dem Zeitpunkt genau gezählte 29 Haie dort und es war beeindruckend, wie sie in alle Ruhe und Gelassenheit um einen herum waren. Sensationell!. Auch dieser Tip kam von Jim und seinem Freund Wayne, den ich auch im Vorjahr kennengelernt hatte.

Hier mein erster Versuch, 2 Videos einzustellen.

So viele schöne Strände, beeindruckende Panoramen und naturbelassene Stellen haben wir auf allen 3 Inseln gesehen, dass es einfach nur toll ist.

Wenn diese lange Reise mit ihren gefühlt unendlichen Verzögerungen nicht gewesen wäre, sowie dieses Mal einige Probleme mit den Leihwagen und leider auch den Problemen beim Wettkampf, dann wäre es bei mir keine Überlegung, ob oder bzw. wie oft wir noch nach Hawaii Reisen werden. Doch wenn man nach zweieinhalb Wochen total fertig nach Hause kommt und urlaubsreif ist, dann sieht es jedoch anders aus!

2 Kommentare

  • MichaelVieten

    Uwe und Claudia, grämt Euch nicht bezüglich der unglücklichen Umstände. Was nicht nur ich bis hierhin verfolgen durften, ist einzigartig schön. Ich hoffe, Ihr könnt die Eindrücke mitnehmen. Es gibt Millionen von Menschen, die genau davon träumen, auch wenn es mit dem Mietwagen mal nicht klappt.?
    Deine sportliche Leistung ist eh für den Durchschnittssportler aussergewöhnlich und ich verneige mich als ehemaliger Leistungssportler. Ich habe bis dato alles verfolgt, weil es mich fasziniert hat, wie jemand mit relativ bescheidenen Mitteln soviel erreicht. Respekt vor Deinem unglaublichen Ergeiz. Ich freue mich aufs nächste Wiedersehen im PP.
    Heute habe ich mir übrigens ne Haxe ? im Nordbahnhof gegönnt. ?

    • Dank dir! Ich habe den Bericht quasi direkt nach meiner Rückkehr geschrieben und stand noch sehr unter den Eindruck der strapaziösen Rückreise. Ich glaube eher nicht, dass ich mir die Chance auf viele einmalige Einrichte entgehen lassen werde?
      Im Moment sündige ich auch etwas und mache einen richtigen Soortbreak.

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