Das war Zypern

Morgen ist das Trainingslager auf Zypern eine Woche vorbei und ich möchte quasi noch einmal etwas Reklame für das Trainingslager und die Insel machen…

Ich war insgesamt 11 Tage auf der Insel und wir waren unweit von Paphos untergebracht. Die Insel erinnert mich schon an Mallorca, allerdings ist sie vom Tourismus und Straßenverkehr außerhalb der Ortschaften wohl eher wie Mallorca vor 50 Jahren. Es gab Touren, auf denen wir auf den Nebenstraßen über Stunden nur 2 Auto gesehen haben und andere Radgruppen habe ich außerhalb von Paphos überhaupt nicht gesehen. Vom Klima war es äußerst angenehm, denn es waren immer zwischen 17 und 22 Grad und es gab keinen Regen. Natürlich ist es in den höheren Lagen deutlich kühler, aber außer einer Weste habe ich nichts zum Überziehen benötigt. Dies kann natürlich auch mal anders sein.

Entgegen meiner üblichen Verfahrensweise war ich bis auf einen Tag immer mit den Radgruppen unterwegs, da ich mich auf Zypern ja noch überhaupt nicht auskenne.

Die Gruppengrößen wurden bewusst nicht zu groß gewählt und ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Natürlich war es auch Glück, dass „meine“ Radgruppe in der gesamten Zeit keinen Plattfuß gehabt hat. Jedoch war durch einen Sturz eines Mitfahrers am letzten Tag in einer Abfahrt die Gruppe ab diesem Zeitpunkt aufgehoben, da der Guide Tobias Heining bei dem Verunfallten geblieben ist und wir dann die Tour abgebrochen hatten und alleine nach Hause gefahren sind.

Aufgrund meiner Trainingsgestaltung konnte ich das angebotene Neopren Schwimmen nicht mitmachen und war nur bei einem durchgeführten Sprinttriathlon im Meer. Leider war ich auch nur vier mal im 50 m Pool, so dass mein Schwimmen schon etwas zu kurz gekommen ist.

Läuferisch hat es in der Zeit ganz gut geklappt, allerdings konnte ich mich nicht zu einem wirklich längeren Lauf aufraffen, dafür waren die Beine einfach zu müde. Meist habe ich nach den Radeinheiten, für 6 bis 12 km gekoppelt.

Mir hat das gesamte Trainingslager und die Art von Michael Krell so gut gefallen, dass ich derzeit überlege, ob ich ihn für die nächste Saison als Trainer nehmen soll. Ein entsprechendes Gespräch haben wir bereits auf Zypern geführt.

Für alle, die sich für ein Trainingslager auf Zypern interessieren, sei gesagt, dass die Straßenverhältnisse bei weitem nicht an die Qualität von Mallorca und auch nicht an Lanzarote oder Fuerteventura heranreichen! Es gibt viele Risse in den Straßen und kleine und große Schlaglöcher. Was mich auch genervt hat, sind die ewigen „Bumps“ in den Ortschaften. Die Küstenstraße durch Paphos ist auch nicht schön zu fahren, da dort schon reger Fahrzeugverkehr ist und eben auch dort viele Schlaglöcher, „Bumps“ und Ampeln sind. Im Landesinneren kann man sehr gut fahren, aber man muss immer ein Auge auf mögliche Straßenschäden haben.

Ich werde wohl nicht das letzte Mal auf Zypern gewesen sein! Ich habe nur sehr wenig von der Insel sehen können und  Zypern hat einiges zu bieten.

Heute war der letzte Lauf der Duisburger Winterlaufserie in Duisburg. Nachdem ich diese Woche natürlich nur locker trainiert hatte, war ich gespannt, ob der Halbmarathon einigermaßen laufen würde. Im Endeffekt war er deutlich langsamer als die Jahre zuvor, aber mit 1:22 Std. konnte ich zumindest die AK 55 gewinnen und somit auch in der Serienwertung den ersten Platz belegen. Jetzt muss ich versuchen, wieder etwas Spritzigkeit zu bekommen, damit die Zeiten wieder stimmen!

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