When dreams come true!

Wie schon lange vorhergesagt, wurde es heute ein kalter, regnerischer, aber nicht so windiger Tag in Port Elizabeth. Da hatten es die Frauen am Vortag deutlich angenehmer. Egal!! Gleiche Bedingungen für alle Männer heute!

Mein Start war erst um 08:47 Uhr. Durch den geringen Wind war das Schwimmen sehr entspannt und angenehm. Mit gut 31 Minuten war das Ergebnis für mich ganz ordentlich.

Auf dem Rad habe ich mich auch direkt wohl gefühlt. Vor und nach dem Wendepunkt gab es ein paar Anstiege, die Spaß gemacht haben. Insgesamt kam ein Schnitt unter 36 km/h heraus. Was jetzt nicht so toll ist, da hatte ich schon mehr erwartet hatte. Aber ich war nach Gefühl gefahren, da ich nur die Garmin Forerunner getragen hatte und ich darauf im Wettkampf nicht viel sehen kann.

Beim Halbmarathon wurde es dann sehr interessant. Ich wusste, dass einige aus meiner Altersklasse vor mir lagen und ich hoffte zumindest auf eine Top 10 Platzierung. Mein „Supporterteam“ bestehend aus Familie (Claudia, Bennett und Lennart) und Freunden (Ellen und Uwe Scholz) waren schön verteilt auf der Strecke und haben mich professionell darüber informiert, wie ich im Feld liege. Schnell wurde klar, dass ich mich ganz schön quälen musste, um es eventuell sogar auf das Podium zu schaffen, womit ich niemals gerechnet hätte!

Nach der ersten von zwei Laufrunden lag ich noch eine Minute hinter dem Drittplatzierten, aber es wurde immer weniger und Lennart und Uwe schrien mich an, dass ich weiter Druck machen müsste. Nach Kilometer 20,5 lag ich dann zwei Sekunden vor dem Dritten und unter der Anfeuerung von den Beiden habe ich alles aus mir herausgeholt und den Vorsprung ins Ziel gerettet. Somit habe ich es wirklich geschafft, zum ersten Mal in meinem Leben auf das Podium einer Weltmeisterschaft zu kommen!

Eins war mir sofort klar: Ohne die Anfeuerungen durch Lennart und Uwe hätte ich mich niemals so gequält und wäre niemals Dritter geworden! Super Arbeit von euch!

Und was auch klar ist, dass, wenn Klaus Kriegel nicht wahre Wunder vollbracht hätte, dann hätte ich den Halbmarathon heute auch nicht so laufen können! Vielen lieben Dank dafür an dich, meinen Freund Klaus!

Vielen Dank an alle, die mir so kräftig die Daumen gedrückt haben!

 

 

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