Operation geschafft!

Jetzt ist es ca. 1 1/2 Wochen her, dass ich im St. Josef Krankenhaus in Haan operiert worden bin. Zwei Tage später konnte ich nach Hause und jetzt kommt die lange Zeit, in der ich mehr oder weniger nichts machen kann/darf. Die Muskulatur schrumpft, die Nerven werden strapaziert und ich fühle mich entsprechend!

Die Operation soll gut verlaufen sein, die Nachbehandlung im Krankenhaus war nicht gut und jetzt hoffe ich, dass zumindest der weitere Verlauf bis zur Wiederherstellung gelingt. Eine Haglundexostose linksseitig wurde entfernt (abgesägt), wozu ein Teil der Sehne gelöst werden musste. Der Verlauf ist gleich einer Achillessehnenruptur, was auch an meiner leidvollen Vorgeschichte liegt. 6 Wochen muss ich so eine Vacoped-Orthese tragen.

Derzeit läuft nur Lymphdrainage und ab dem 27. November beginnt die Krankengymnastik. Ins Wasser darf ich wohl ca. drei Wochen nach der Operation, also eine Woche nach dem Fäden ziehen. Durch das ganze Liegen und die Dysbalance beim Gehen an den Gehhilfen habe ich rechts Hüft- und Knieschmerzen bekommen. Dadurch, dass mir der Sport fehlt und ich große Angst davor habe, dass es wie bei den letzten beiden Operationen zu einer Wundheilungsstörung kommt, fühle ich mich ziemlich bescheiden. Doch was hilft es, ich muss da jetzt mal wieder irgendwie durch.

 

Um mich zu motivieren, habe ich mich ja für einige Wettkämpfe 2020 angemeldet, wie den Ironman 70.3 in Duisburg und die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Neuseeland. Auch für zwei Trainingslager habe ich zugesagt. Das Erste auf Fuerteventura, unter anderem mit Ellen und Uwe Scholz, Andreas Maus und Andreas Wind und das Zweite auf Mallorca, das vom Krefelder Kanu Klub organisiert wird und bei dem ich mitfahren darf.

Durch die Fürsorge durch Nicole Desinger, die neben der „offiziellen“ Lymphdrainage fast täglich Lymphdrainage macht und der regelmäßigen Wundkontrolle durch Dr. Frank Hunstein hoffe ich, dass es dieses Mal ohne Wundheilungsstörung vonstatten geht und ich recht schnell wieder Sport betreiben kann. Beide vom Krefelder Kanu Klub und ich bin absolut begeistert, wie sie sich um mich kümmern. Die Lymphdrainage und Krankengymnastik mache ich bei Jörn Becker in Moers und auch der Kontakt über den KKK zustande. Dort behandelt mich Dominic, ein Triathlet vom Moerser TV. So sind alle beteiligten Personen Triathleten, mit dem entsprechenden Verständnis für mich. Nun muss mein alter Körper mitspielen, damit es wieder aufwärts geht!

Wann ich wieder werde laufen können, ist aber noch absolut unklar und hängt noch von zu vielen Faktoren ab.

Jetzt ist auf jeden Fall eine Menge Geduld gefragt, die ich natürlich nicht habe!

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