Die Anfänge

In meiner Kindheit und Jugend war ich ein begeisterter Fußballspieler und habe u. a. als Linksaußen bei Preußen Krefeld gespielt. Ab der C-Jugend wechselte ich dann zum Tischtennis und blieb dort bei Preußen Krefeld, bis ich meine Ausbildung beim Bundesgrenzschutz begonnen habe.

Es folgten viele Jahre, in denen ich nur noch aus Spaß Sport betrieben habe. Dies war meist Fußball, Squash und Tischtennis.

 

1988 erlitt ich einen Bänderriss und musste die Ballsportarten sein lassen und ich fing an, regelmäßig zu joggen. Es dauerte aber wiederum einige Jahre bis ich meine große „sportliche Liebe“ entdecken sollte.

 

Erst 1996 traf ich beim Joggen Werner Lenzen vom SC Bayer 05 Uerdingen, der mich zur Triathlonabteilung des SC Bayer 05 Uerdingen brachte. Er erzählte mir von seinen Marathonläufen, 100 km-Läufen und Triathlonveranstaltungen, an denen er teilgenommen hatte und weckte meine Neugier.

 

Mein großer Nachteil war nur, dass ich leidenschaftlicher Nichtschwimmer war und ich mich nur mit einer Art Brustschwimmen über Wasser halten konnte. Überhaupt konnte ich dem Element Wasser nicht viel abgewinnen und war regelrecht wasserscheu. Dies musste sich ändern und ich fing an, hart an mir zu arbeiten. Aus diesem Grund bin ich auch in den SV Bayer 08 Uerdingen eingetreten, bei dem ich beste Voraussetzungen vorgefunden habe. Dort war ich fast täglich zu finden, denn dort habe ich nicht nur geschwommen, sondern auch Stabi- und Krafttraining absolviert.

 

Noch im selben Jahr lief ich dann in Frankfurt meinen ersten Marathon und absolvierte 2 Triathlon in Neuss (Volksdistanz) und Xanten. In Neuss war ich als Brustschwimmer so langsam und schlecht in der Orientierung, dass mir das Feld auf dem Rückweg entgegenkam und mir die richtige Richtung wies! Auf der Radstrecke folgte ein derart heftiger Regenguss, dass die komplette Elektrik des Veranstalters ausfiel und der Triathlon abgebrochen werden musste.

In Xanten war es sogar die Nibelungendistanz, eine sogenannte Mitteldistanz. Diese kam für mich natürlich viel zu früh, aber ein Vereinskollege konnte nicht starten und ich füllte die Lücke und startete unter seinem Namen.

Im Lauf der nächsten Jahre erlernte ich mehr oder weniger das Kraulschwimmen. Zumindest konnte ich die Schwimmdistanzen durchkraulen und brauchte nicht mehr als Letzter aus dem Wasser kommend die Verfolgung aufnehmen.

Dies war der Auftakt für meine große Leidenschaft Triathlon!