Saison 2004

Jeweils 2. Platz der Altersklasse bei den Winterlaufserien in Duisburg und Neteal waren die ersten Ergebnisse in diesem Jahr. Somit also ein verheißungsvoller Auftakt.

 

Es folgte der Mettmanner Duathlon, der für mich hügeliger war, als ich es erwartet hatte. Mehr als ein 4. Platz der Altersklasse sollte auch nicht rausspringen.

 

Besser lief es beim Marathon in Düsseldorf. Ich hatte ja lange Jahre bei der Polizei in üsseldorf gearbeitet und kannte jede Straße. Es machte mir einen Riesenspaß und auch die Zeit war ok.  

 
Saerbeck
Saerbeck

Schlechter lief es bei den kommenden Triathlons in Buschhütten, Kamen und Dülmen. Weit von meiner Form entfernt war ein Platz auf dem Podium nicht in Reichweite. Es sollte auch bei Starts in Steinbeck, Saerbeck und Sassenberg nicht viel besser werden.

 
Tour der Leiden
Tour der Leiden

Mit ein paar Freunden fuhr ich die von uns selbst als „Tour der Leiden“ bezeichnete Tour von Genf nach Nizza. Es war das erste Mal für mich, dass ich in einem richtigen Hochgebirge unterwegs war. Oft stieß ich dabei an meine Grenzen. Das Team war bunt gemischt und leistungsmäßig konnte ich mich im oberen Mittelfeld einsortieren.

Es war sehr gut, dass wir einen Begleitbus hatten, so dass wir nur das nötigste Material mitnehmen mussten.

In Nizza angekommen, hatten wir vor dem Rückflug noch einen schönen Tag am Strand. Insgesamt war ich sehr müde von den Strapazen.

Somit fuhr ich mit Selbstzweifeln zum Ostseeman in Glücksburg, sehr nah an der dänischen Grenze.

Dieser Wettkampf machte mir richtig Spaß, auch wenn nur eine 9:37 Std. dabei heraussprang.

Beim Schwimmen war „Quallengreifen“ angesagt. Es war Pech, das am Raceday so viele Quallen im Meer waren, aber Gott sei Dank keine Feuerquallen. Im Vorfeld hatten wir am Strand gesehen, wie ein Mann vom Steg genau in eine oder mehrere Feuerquallen gesprungen war und mit dem Krankenwagen weggefahren werden musste.

Wer jetzt erwatet hatte, dass die Radstrecke flach wäre, der hat nur teilweise Recht. Die Strecke hat nicht viele Höhenmeter, muss aber so oft durchfahren werden, dass sie sich ganz gut summieren. Das Rad fahren lief aber gut und ich war mit der Splittzeit sehr zufrieden.

Die wirklich schöne Laufstrecke, die auch mehrmals durchlaufen werden musste, hatte jeweils eine kleine, aber knackige Steigung und ich bekam mitten im Marathon plötzlich Magenkrämpfe, die ein weiterlaufen nicht möglich machten. Ich musste mich setzen und eine mehrminütige Pause einlegen. Danach konnte ich zumindest wieder gehen und am nächsten Verpflegungsstand nahm ich nur Wasser zu mir, da die Krämpfe vermutlich an einer zu hohen und konzentrierten Kohlenhydratzufuhr lagen. Danach ging es auch besser und nach knapp 9:38 Std. war auch diese Langdistanz beendet. Meine Altersklasse war überraschend schwach besetzt, womit ich den 1. Platz erzielen konnte.

Die Pause zum nächsten Wettkampf, der Mitteldistanz in Hückeswagen, die ja nun wirklich recht knackig ist, war eindeutig zu kurz und es kam auch hier keine gute Zeit heraus.

Doch überraschend waren dann die letzten beiden Wettkämpfe im Jahr in Xanten und Willich wieder ganz ordentlich.

Insgesamt eine mäßige Triathlonsaison für mich.

Trotz der länger andauernden Problemen an der Vrrknöcherung der rechten Ferse, einer sogenannten Haglungferse, lief ich noch in München einen Marathon und die Zeit war auch ganz ordentlich, aber es war mein erste Lauf, bei dem ich permanent Schmerzen hatte und ich beschloss daraus die Konsequenzen zu ziehen.

 

Zunächst gab es eine konservative Therapie, aber nachdem diese nichts nutzte, kam ich in einem Kölner Krankenhaus unters Messer, bzw. unter den Meißel, denn bei der örtlichen Betäubung konnte ich hören und spüren, wie die Verknöcherungen weggemeißelt wurden! Mit der konservativen Therapie sollte es eine einjährige Sportpause werden!